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02 April 2020

Hilfe für Alleinerziehende in Zeiten der Corona-Krise

 

In Zeiten der Corona-Krise leiden gerade Sie als Alleinerziehende mit ihren Kindern unter den derzeitigen Einschränkungen.

 

Aus aktuellem Anlass möchten wir daher darauf hinweisen, dass der Verband allein erziehender Mütter und Väter Landesverband NRW (VAMV NRW) eine Krisen-Hotline für Alleinerziehende aus NRW eingerichtet hat. Unter der Rufnummer 0201/82774-799 erhalten Alleinerziehende aus NRW eine psycho-soziale Beratung durch qualifizierte Ansprechpartnerinnen.

 

Weitere Informationen erhalten Sie hier.

 

Auch das wir2-Team ist natürlich weiterhin unter den angegebenen Kontakten oder der E-Mail info@remove-this.wir2-bindungstraining.de zu erreichen.

 

Kommen Sie gut durch die schwierige Zeit und bleiben Sie gesund!

 

Ihr wir2-Team“

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26 März 2020

Familiäre Trennung als Gesundheitsrisiko – wir2 und wir2Reha bieten Hilfe

 

Die Ärztekammer NRW hatte zu einer Fortbildungsveranstaltung (4 CME-Punkte) ins Düsseldorfer Haus der Ärzteschaft eingeladen. Das Thema: „Familiäre Trennung als Gesundheitsrisiko“. Prof. Dr. Matthias Franz vom Universitätsklinikum Düsseldorf gehörte zu den Referenten am Podium. Er nahm zu den gesundheitlichen und psychosozialen Trennungsfolgen Stellung und präsentierte Praxismodelle, die betroffenen Alleinerziehenden Hilfe bieten: wir2 als präventives, ambulantes Bindungstraining und wir2Reha zur stationären psychosomatischen Rehabilitation.

 

Alle Experten sind sich einig – das zeigten Vorträge und Diskussionen: Trennungskonflikte belasten nicht nur die Eltern, sondern auch die Kinder. Es besteht die Gefahr, dass Alleinerziehende – aufgrund der erheblichen psychosozialen Belastungen, die sie schultern müssen – ihr Kind emotional missverstehen, unangemessen kritisieren und weniger Konsequenz zeigen. Die mögliche Folge: Kinder können die emotionale Sicherheit verlieren: Psychische Problem oder Verhaltensprobleme entstehen, die sich häufig im Abfall der Schulleistungen oder als Konflikte in den Beziehungen zu Geschwistern und Gleichaltrigen offenbaren.

 

Für ihre Mütter und Väter erhöhen die familiären Trennungskonflikte das Risiko, an Depression oder Burn-out zu erkranken, konstatiert Prof. Franz. Er ist überzeugt: „Armut an Geld und Beziehungen sind die großen psychosomatischen Krankmacher“. Ein erprobtes Präventionsprogramm wie das Elterntraining wir2 (20 Gruppensitzungen mit Kinderbetreuung) kann belasteten Alleinerziehenden und ihren Kindern helfen

 

Neu ist das sechswöchige stationäre Rehabilitationsangebot wir2Reha, das derzeit die Celenus Klinik in Schömberg/Schwarzwald und die Decimed Klinik im sächsischen Bad Elster im Rahmen einer Studie anbieten. In beiden Einrichtungen können 3 bis 12-jährige Kinder während des Aufenthaltes ihrer Mutter pädagogisch betreut werden (www.wir2-reha.de).

 

Lese-Tipp: Mit der Überschrift „Scheiden tut weh“ wird das Rheinische Ärzteblatt 4/2020 in einem Special wird über die Fortbildungsveranstaltung berichten.

 

Bildtext: Experten zum Thema „Familiäre Trennung als Gesundheitsrisiko“: (v.l) BVKJ-Präsident Dr. Thomas Fischbach, Dr. Petra Walger, Chefärztin LVR-Klinikum Düsseldorf, Prof. Dr. Matthias Franz, Uni-Klinikum Düsseldorf, Christa Bartels, Vorstandsmitglied Ärztekammer NRW, und Prof. Dr. Peter Zimmermann, Entwicklungspsychologe an der Uni Wuppertal

 

Fotograf: Jochen Rolfes

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